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Sardinien
– „Ichnusa“ (die Schuhsohle) – ist die zweitgrößte Insel des Mittelmeeres.
Sie hat eine ähnliche Form wie das Bundesland Hessen, ist mit 25.000 qkm
aber ein ganzes Stück größer. Die Länge beträgt ca. 250 km und die Breite
145km. Die Entfernung nach Italien beträgt 190 km, nach Tunesien nur
180km. Es leben ca. 1,6 Mio Menschen auf der Insel. Man lebt von
Weidewirtschaft, Ackerbau, in einigen Gebieten auch noch vom Bergbau.
Industrie gibt es kaum, der größte anwachsende Wirtschaftszweig stellt der
Tourismus dar. Pauschaltourismus und hässliche Hotelburgen sind hierbei
aber praktisch unbekannt. Vielmehr spielt sich das Leben in kleinen
Anlagen oder einzelnen und meist schönen Ferienhäusern ab.
Aufgrund dieser Ausmaße, der Entfernungen
zum Festland, der sehr eigenständigen Entwicklung und der
unterschiedlichen Landschaftsbeschaffenheit sprechen auch viele von einem
eigenen Kontinent. In der Mitte liegt das größte Gebirge „Gennargentu“.
Mit dem eher hügeligen „Punta la Marmora“ hat die Insel seine höchste
Erhebung mit 1834 m. Es gibt unzählige Gebirgsketten, imponierende
Vulkankegel, Tafelberge, Granitkämme, Schiefergebirge und tiefe
Felsschluchten. In den Gebirgen befinden sich unendlich viele Karsthöhlen.
Obwohl Sardinien somit eine Insel der Steine und Felsen ist, gibt es
vielerorts ausgedehnte bewachsene Gebiete mit dichter, grüner Macchia oder
sogar (Kork-) Eichen-, Eukalyptus- und Pinienwäldern. Neben fruchtbaren
Schwemmlandgebieten, Feldern auf Hochebenen, den kahlen windigen
Felssteingebieten des Nordens, gibt es im Süden auch wüstenähnliche Zonen.
Auf den Gipfeln des Nordens dagegen regnet es selbst im Sommer so häufig,
das dort ganzjährig alles grün und üppig wächst.
In den vielen nur schwer zugänglichen
Gebirgszügen hat sich eine relativ intakte Natur mit Flora und Fauna
gehalten. Hier leben z.B. der Sardische Hirsch, Wildschweine, Wildkatzen,
Falken, Milane, Goldadler, Mufflon und Mönchs- und Bartgeier. Die
Hochplateaus sind Heimat der heute noch frei lebenden Wildpferde. Durch
die vielen Lagunenseen stolzieren Flamingos, die man hier in Sardinien
auch liebevoll „Sa gente arrubia“ - rosarotes Volk nennt.
Im Sommer duften die Hänge nach Kräutern
wie Lavendel, Thymian, Myrte oder Rosmarin. Die typische Macchiavegetation
beginnt meist nur wenige Schritte vom traumhaften Strand entfernt und
bedeckt mit Mastix, Lorbeer, Erdbeerbaum, Stechwinden, Ginster und
Zistrosen Sardiniens Hügel und Berge. Üppig blühender Oleander setzt
farbenfrohe Akzente. Die Küstenregionen sind bewachsen von Wacholder,
Strandkiefern und Aleppokiefern und werden von zahlreichen Vogelarten
bewohnt. Auch die Unterwasserwelt bietet in vielen Gebieten mehr als sonst
wo im Mittelmeer. Sogar Korallenriffe gibt es zu entdecken. Tunfische,
Delfine und manchmal auch Mönchsrobben werden gesichtet.
Im Landesinnern gibt es bis auf sehr viele,
ganzjährig Wasser führende Stauseen nur einen einzigen „echten, kleinen“
See. Doch die allermeisten Flüsse trocknen auch im Sommer nicht ganz aus.
Gerade in den letzten Jahren hat es sehr wasserreiche Wintermonate
gegeben, die dafür sorgen, dass es bis weit in den Sommer überall
plätschert. Wanderungen entlang dieser Wasserläufe zu Fuß oder mit dem
Kanu sind sehr empfehlenswert.
Fast überall
auf der Insel begegnet man Zeitzeugen. Nuraghen, Domus de Janas
(künstliche Feen-Felsgrotten zur Bestattung), Steinsetzungen und
Riesengräber (Tombe dei Giganti) liegen in der Weite der Landschaft, als
stumme Zeugen lang vergangener Kulturen. Der Mensch kam früh nach
Sardinien, neueste Funde werden bis zu 200.000 Jahre zurück datiert. Die Nuraghentürme kann man ungefähr auf 3500 Jahre zurück datieren. Aber auch
römische Ausgrabungen und romanische Kirchen und Klöster durchziehen die
Landschaft und erinnern an lang vergangene Zeiten und untergegangene
Kulturen. Auszug aus Wikipedia:"Nuraghen,
(auch Nuragen geschrieben), sind die prähistorischen und
frühgeschichtlichen
Turmbauten der
Bonnanaro-Kultur (ca. 1800–1500 v. Chr.) auf
Sardinien und der mit ihnen untrennbar verbundenen, nachfolgenden
Kultur (ca. 1600–238 v. Chr.), der sie den Namen
Nuraghenkultur eintrugen. Es gibt sie in großer baulicher Vielfalt.
Nach neuerer Schätzung wurden etwa 6500 errichtet. 1962 waren durch
Lilliu (s. Literatur) noch Überreste von ca. 7000 Nuraghen registriert
worden, das entspricht im Durchschnitt 0,27/pro km². Am häufigsten sind
sie im Westen und im Zentrum Sardiniens.")
Man findet auch einige der bedeutendsten
Beispiele sakraler Kunst des Mittelalters: die besonderen Fassaden
der romanischen Kirche von Saccargia oder auch die der Kirche San Pietro
in Sorres. Juwele europäischer Architektur, bei denen sich Kalkstein und
Trachyt in einem faszinierenden Hell-Dunkel-Spiel abwechseln. Die
Anordnung der weißen und schwarzen Steine folgt dem Muster toskanischer
Architektur aus der Gegend von Pisa, Lucca und Pistoia.
Auch
das Kulinarische kommt in Sardinien nicht zu kurz – und das auf gesunde Weise. Nirgendwo leben mehr 100-jährige als
auf Sardinien – und wie eine Studie bewies: es liegt nicht an den Genen,
sondern an der einfachen Lebensführung und am Essen. Dabei ist das
sardische Essen dennoch deftig: Duftendes Brot „Pane Carrasau“ frisch aus dem Ofen,
herzhaftes Spanferkel-Fleisch
"porcheddu"
am Spieß, über dem offenen Feuer gebraten, fangfrische
Meeresfrüchte, viele Sorten von sardischem Pecorino-Käse (Schafskäse),
eigene Pasta wie Mallorreddus, sowie Gemüse und Obst
direkt vom Bauern und dazu ein vollmundiger Wein. In Sardinien wird
"frisch" gekocht mit den Zutaten der Jahreszeit und des Mittelmeers.
All diese Leckereien isst man "sardischsten" tipici Sardi in einem
Agriturismo (Bauernhof). Hier oder in einer "Cantina
Sociale", in der die Weine der Gegend, seit einigen
Jahren auch Grappa,
gekeltert und verkauft werden, kommt man in den Genuss "guter Tropfen".
Zu den absoluten Besonderheiten
Sardiniens gehört Sa
Buttarga (besser bekannt unter dem Namen bottarga):
die geräucherten Fischeier der Meeräsche. Die Delikatesse
wird meist in
feinen Scheiben in einer Olivenölmarinade als Vorspeise gereicht. Viele
Sarden richten aber auch mit geriebenem bottarga ihre Spaghetti an.
Die heutigen Sarden selbst haben
sich ihre Verbundenheit mit alten Traditionen bewahrt, auch wenn sie sich
gerade in jüngster Zeit dem technischen Fortschritt sehr angepasst haben.
Auto, Handy, Computer und Sat-TV sind hier genauso selbstverständlich wie
in Deutschland. Doch an Feiertagen, bei Festen, in der Kirche und in der
Familie gelten noch alte Regeln, die auch von der Jugend gerne beachtet
werden. Viele sind auch in Trachtengruppen, o.ä. engagiert. Vor allem die
Älteren, aber auch manche Jungen sprechen unter sich „sardisch“. Dies ist
vielmehr als nur ein Dialekt, sondern eine wirklich eigenständige, uralte
Sprache mit Anleihen zum, Lateinischen. Manches klingt sehr ähnlich,
anderes wiederum ganz anders als italienisch. Beispiele: Das Haus heißt
nicht „la casa“, sondern „domus“ oder Ja heißt nicht „Si“, sondern „Eja“.
Dabei muss man beachten, das jede Region innerhalb dieser Sprache eigene,
manchmal stark abweichende Dialekte hat. Der Nordwesten ist dabei eher
etwas spanisch beeinflusst, der Süden hat afrikanische Einschläge:
Trotzdem wird jeder Sarde Sie verstehen, wenn Sie italienisch sprechen.
Manche können auch englisch aus der Schule und viele waren mal in
Deutschland oder haben Verwandte dort. Über ein paar Brocken italienisch
freuen sich aber alle!
Das Klima auf der Insel ist den
Gebirgszügen entsprechend nicht ganz einheitlich. Auch wenn man
grundsätzlich von mediterranem Temperaturen sprechen kann, bestehen
zwischen der Küste, dem Inselinnern, den Berghöhen und Nord und Süd
zeitweise starke Unterschiede. Während man im Winter auf den Bergen z.T.
Ski fahren kann, ist es an sonnigen Tagen in geschützten Buchten im Süden
der Insel möglich mit T-Shirt am Strand zu sitzen. Badewetter ist meist
von Mai bis November, im Süden manchmal auch von April bis Dezember,
während im Nordwesten die Badesaison viel kürzer ist. Die Sommerhitze wird
durch verschiedene Winde erträglich, im Winter gibt es viele Tage mit sehr
starkem Regen. Am der Küste fallen die Temperaturen aber nie unter Null
Grad. Beste Reisezeit für einen Strandurlaub ist sicherlich der September,
weil das Meer dann sehr warm ist, die Lufttemperaturen aber nicht mehr so
extrem sind. Für einen Wanderurlaub eignet sich vor allem der Mai, denn
die ganze Insel ist ein einziges duftendes Blütenmeer, überall plätschern
Bäche und abends kann man mit etwas Glück trotzdem schon draußen sitzen,
aber auch im Oktober kann es ähnlich sein, wenn nach ersten Regenfällen
die Natur wieder erwacht. Touristische Hochsaison ist von Mitte Juli bis
Ende August. In den letzten Jahren verlängert sich die sardische Saison
und ab Mai bis Ende Oktober haben die meisten Einrichtungen geöffnet.
Die schönste Anreise
nach Sardinien erfolgt natürlich mit dem Schiff. Von zahlreichen
Häfen in Italien (Genua, Livorno, Piombino, Civitavecchia) und Frankreich
(Nizza, Toulon, Marseille) fahren täglich Schiffe in 5 – 16 Stunden übers
Meer. Wenn man sich dann dem Golf von Olbia nähert, erste Strände,
Häuser, Boote und Fischer und dann den Hafen, u.s.w. erkennt, ist es für
jeden Sardinien-Fan eine Freude. Umgekehrt hat bei der Heimreise mancher
ein feuchtes Auge, wenn er den Leuchtturm passiert hat und Viele setzen
ihr Ziel in die Tat um und kommen bald wieder auf die „bella isola“.
Mit dem Flugzeug geht es heute
natürlich schneller. Olbia, Alghero oder Cagliari sind von deutschen
Flughäfen in 1 – 2 Stunden erreicht.
Aber auch mit der Bahn (über München
– Mailand –Livorno) und dann mit dem Schiff kommt man in Sardinien an. Auf
der Insel selbst werden aber nur wenige Ziele angefahren. Im Sommer
handelt es sich dann z.B. um den „Trenino Verde“, der abenteuerlich und
romantisch einem die entlegensten Winkel zeigt.
In Olbia angekommen ist es dann nicht mehr
weit bis Budoni. Die knapp 40 km kann man mit dem Auto an der schönen
Küste oder z.T. schneller über die neue
Schnellstraße in weniger als einer Stunde fahren. Täglich fahren auch
viele Busse diese Strecke.
Wer nicht mit dem eigenen Auto kommt,
sollte sich dann unbedingt auch mal eines ausleihen, um eine der vielen
Attraktionen der Umgebung zu besuchen.
Anreise und
Fährverbindung, Autovermietung:
Oft kommt die Frage auf, mit welcher
Fähre man nach Sardinien kommen kann, dies ist eine sehr weitgehende
Frage, da es mehrere Fährhäfen in Italien gibt und es auch hier darauf
ankommt, ob man in Genua, Livorno, Piombino etc. starten will. Manche
fahren lieber nach Genua und sind länger auf der Fähre, andere fahren
bis Piombino um eine kürzere Fährüberfahrt zu erreichen. Bei
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bekommen Sie eine freundliche und angepasste Beratung, auch sucht
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Flugverbindungen. Auf der Linkseite haben wir
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beschäftigen, empfiehlt es sich bei
www.sardinienforum.de unter
Rubrik Auto & Bus & Bahn und Flug & Fähre nachzuschauen.
BUDONI
In unserer Region
(Baronia) gibt es sowohl kleine, als auch riesige Strandabschnitte
mit Dünen, Felsen aus Granit oder Porphyr, grandiose Steilküsten mit
Meeresgrotten, Sand- oder Kies-Strände mit dahinter liegenden Pinien- oder
Eukalyptuswäldern. Gleich hinter den Küstenorten geht es in die Berge bis
auf 1100 m. Der Gennargentu und andere Hochgebirge mit bis zu 1830 m sind
in kurzer Zeit erreichbar. Überall gibt es noch relativ intakte Wiesen,
Wälder, Täler, Flüsse, Bäche, Lagunen und Seen und somit Kuckuck,
Bienenfresser, Neuntöter, Turteltauben, Forellen, Flamingos, Silberreiher,
Greifvögel, Schlangen, viele Pilze, ... Andernorts findet man noch
halbwilde Schweine und Pferde.
Zu den Städten
Olbia, Siniscola oder auch Nuoro im Inselinnern ist es nicht weit. Auf der
Schnellstraße oder auch mit dem Bus ist man in kurzer Zeit für einen
Einkaufsbummel oder schönen Abend dort. Auch die kleineren Dörfer im
Hinterland lohnen ein Abstecher. Von dort aus kann man auf einen der
zahlreichen Berge wandern oder zum nächst gelegenen „Agriturismo"
spazieren. Sardisches Essen direkt beim Bauern – ein besonderes Erlebnis.
Wem das zu weit ist, der findet in Budoni und Umgebung zahlreiche gute
Ristoranti, preisgünstige Pizzerien oder auch die Rosticceria, eine Art
besserer Imbiss, wo man gegrilltes essen kann. Natürlich laden Cafes,
Eisdielen und viele Bars zu einer kleinen Pause morgens, mittags oder auch
am Abend ein. Nur am Nachmittag ist fast überall „Siesta“. Diese genießt
man entweder auf seinem Balkon oder im Schatten der Pinienbäume, die an
all unseren Stränden zu finden sind.
Die Strände sind
sehr zahlreich, ins Wasser geht es sehr flach, die Zufahrtswege sind
geteert und haben (schattige) Parkplätze und an einigen Abschnitten kann
man auch den ganzen Tag gut essen und trinken. Selbstverständlich kann man
diese auch bequem zu Fuß erreichen. Aber auch ein Tages-Ausflug zu den
berühmten Stränden von St. Teodoro, La Caletta oder Orosei lohnt sich
sehr.
Budoni
selbst ist ein lebendiges, kleines aber gewachsenes Straßendorf, das auch
im Winter nicht ausstirbt. Im Hochsommer gibt es zahlreiche
Veranstaltungen und auch ein Open-Air-Kino. Die Hauptstraße wird abends
für den Durchgangsverkehr gesperrt, so dass man völlig ungestört flanieren
kann. Auf der Hauptgeschäftsstraße gibt es alles was man für das tägliche
Leben braucht: Lokale, Boutiquen, Lebensmittelläden, Bäckereien, Banken,
Juweliere, Elektro- und Fotogeschäfte, Souvenirläden, Autovermietungen,
Surfshops, Cafe`s und Supermärkte. Einmal wöchentlich ist vormittags
Markt. Nirgends findet man Hochhäuser oder Betonklötze, wie in Spanien
oder dem Festland. Es hat sich eine moderne, traditionelle Architektur
entwickelt, so dass ein Neubau nie wie ein störender Eindringling wirkt.
Auch die
einzelnen Ortsteile von Budoni sind einen Besuch wert. Agrustos und
der
Jachthafen Ottiolu haben schöne Strände und bieten abends Disco, u.s.w.
Tanaunella bietet verwinckelte Gassen und einen schönen Blick
über die
Bucht. Seine Strände kann man nur zu Fuß erreichen. Die höher gelegenen,
zurückgesetzten Orte wie
Limpiddu, San Gavino, San Lorenzo, Solita oder Tamarispa bieten schöne
Ausblicke über die Orte hin zum Meer.

La Pineta von oben
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Matta e Peru von oben
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Budoni-Tanaunella
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Budoni-Tanaunella |
Strand
von Budoni |
Baia S. Anna |
Das schöne Dörfchen
Posada liegt ca. 45 km von Olbia entfernt zwischen den größeren
Orten Budoni und Siniscola. Es besteht aus 2 Ortsteilen, einmal dem
alten, historischen Kern, der sich den Burgberg zum weithin sichtbaren
"Castello della Fava" (Festung der Saubohne - aus dem 12. Jh.)
hinaufschlängelt und dem neuen, modernen Posada, mit Ristoranti,
Supermärkten, Bars, Geschäften, das sich in der Ebene in Richtung Meer
erstreckt.Der kilometerweite Dünen-Sandstrand mit dahinter liegenden Pinienhainen
und den Armen des Flusses Posada lädt zu langen Spaziergängen ein. Er
erstreckt sich über die ganze Küste bis nach St. Lucia. Landeinwärts
liegt der schöne Stausee "Lago die Posada". Hier und im Fluss kann man
(mit Erlaubnisschein) angeln oder auch die vielfältigen Vogelarten
(darunter auch Flamingos) beobachten.

Zum Shoppen und Ausgehen ist man mit dem Wagen schnell in Siniscola,
Budoni oder in einem der wenigen sardischen Dörfern direkt am Meer "La
Caletta", mit der berühmten "Boutique del Gelato".
Wer nicht so weit weg will, findet in Posada sicherlich genug
Abwechslung, ob am Strand, am Fluß, in den schmalen Gassen der Altstadt,
beim Weitblick vom Festungsturm über Felder, Fluss, Gebirge und der
langen weißblauen Küste oder bei einem Marsch auf den "Monte Albo" - dem
weißen Berg.
San
Giovanni
befindet sich ca. 50 km südlich von Olbia an der Ostküste, umgeben von
einem Pinienwald direkt am Meer. Eine sehr ruhige, erholsame Ortschaft mit
der Möglichkeit, das Meer, Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants und Bars
bequem zu Fuß zu erreichen. Der lange Sandstrand mit sehr feinem Sand,
erstreckt sich von Posada bis Santa Lucia. Die kleine Kapelle von San
Giovanni direkt am Meer ist ein Foto wert. Die Nachbarortschaft "La
Caletta" ca. 700 mt. weiter, besitzt einen Sport- und Handelshafen, sowie
zahlreiche Restaurants, Bars und Geschäfte. Ein mächtiger Turm wacht an
der von Stränden unterbrochenen Küste von La Caletta, der Turm wurde im
16./17. Jahrhundert über die Ruine des alten Turms wieder aufgebaut.
Die
ganze Baronia, zu der Budoni gehört, bildet die Grundlage für einen
schönen, ruhigen, romantischen oder aber auch abwechslungsreichen,
sportlichen und abenteuerlichen Urlaub. Die Küste von Olbia bis Orosei ist
das wohl abwechslungsreichste und beliebteste Urlaubs-Gebiet Sardiniens,
ohne die negativen Spuren touristischer Hochburgen aufzuzeigen. Wichtige
Ausflugsziele sind die Städte Olbia, Posada, Siniscola, Orosei, Dorgali,
im Hinterland die Orte Torpe, Lula, Irgoli und Galtelli. Die bergigen
Highlights sind der „Monte Albo“, „Monte Tuttavista“ und der "Supramonte".
Die tollsten Strände sind La Cinta, Capo Comino, Berchidda und Cala di
Luna. Nicht weit liegt die Barbagia, das einstige Gebiet der
Banditen, das sich auch heute noch seine Ursprünglichkeit bewahrt hat.
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